   1Password scannt auch QR-Codes.

   (Bild: Hersteller)

   Das in der iOS-Version bereits enthaltene TOTP-Feature ist nun auch für OS
   X 10.10 verfügbar. Zudem gibt es neue Zusatzfelder in der Datenbank und
   weitere Verbesserungen.

   AgileBits hat Version 5.3 seines bekannten Passwortmanagers 1Password für
   OS X freigegeben. Mit dem Update wird eine praktische Funktion
   nachgereicht, die die iOS-Version der Anwendung bereits seit längerem
   beherrscht: Das direkte Erstellen von Einmal-Passwörtern. Unterstützt wird
   dabei der TOTP-Standard (Time-Based One-Time Passwords), den unter anderem
   Firmen wie Evernote, Dropbox oder Google einsetzen, um ihre Zugänge besser
   abzusichern. Neben Account und regulärem Passwort wird dabei dann ein
   Zusatzcode verlangt, der nur kurze Zeit gilt.

   Zur TOTP-Nutzung muss zunächst ein Startwert an 1Password übergeben
   werden. Das geht unter anderem per QR-Code, den die App über ein neues
   Scanfenster selbst einlesen kann – etwa aus dem Webbrowser. Eine
   Einführung in die Technik gibt ein kurzes Video. Die TOTP-Unterstützung in
   1Password erlaubt es, auf ein zusätzliches Gerät (z.B. ein iPhone) neben
   dem Mac zu verzichten, das den Code liefert – was allerdings auch die
   Sicherheit verringert, weil es keinen "echten" zweiten Faktor mehr gibt.

   Update 5.3 des Passwortmanagers liefert auch noch weitere Verbesserungen.
   So gibt es die Möglichkeit, FaceTime-Audio- oder Skype-Anrufe aus
   1Password zu starten, die Zahl der Zusatzfelder in der Datenbank wurde
   erweitert und der Umgang mit unterschiedlichen Zeitzonen klappt besser.
   Die Engine zur Passworteingabe im Browser soll beschleunigt worden sein.

   1Password kostet aktuell knapp 50 Euro im Mac App Store und setzt in
   seiner aktuellen Version mindestens OS X 10.10 voraus. (bsc)
